Fotoreise zum Schwarzen Panther in Laikipia

Kenia

  • Beschreibung

    Giza Mrembo ist zweifellos das beeindruckendste Tier, dem ich in meinem Leben begegnet bin. Die berühmte schwarze Leopardin aus Kenia hat mich vom ersten Moment an fasziniert. Diese außergewöhnlichen Begegnungen und die Magie der afrikanischen Wildnis möchte ich auf dieser Fotoreise mit dir teilen.

    Nach unserer erfolgreichen Reise im Mai 2026 habe ich das Konzept dieser Safari gezielt weiterentwickelt und auf das Wesentliche konzentriert: intensive Naturerlebnisse, außergewöhnliche Fotomöglichkeiten und ausreichend Zeit für kreative Wildlife-Fotografie. Statt vieler Ortswechsel verbringen wir mehr Zeit in den besten Gebieten, um besondere Tierbeobachtungen und einzigartige Lichtstimmungen optimal nutzen zu können.

    Der erste Schwerpunkt unserer Reise liegt im privaten Solio Game Reserve, einem der schönsten Schutzgebiete Kenias für Natur- und Wildlife-Fotografie. Die abwechslungsreiche Landschaft vereint offene Grasflächen, Akazienwälder, Flussläufe und sanfte Hügel und vermittelt das Gefühl, viele Facetten Kenias auf engem Raum zu erleben.

    Im Fokus stehen hier vor allem intensive Begegnungen mit Leoparden und Löwen, für die Solio immer wieder bekannt ist. Statt möglichst viele Tiere in kurzer Zeit abzuhaken, nehmen wir uns bewusst Zeit für einzelne Situationen und beobachten das Verhalten der Tiere über längere Zeiträume. So entstehen jene besonderen und intimen Momente, die Wildlife-Fotografie unvergesslich machen.

    Neben den Raubkatzen beherbergt Solio eine der bedeutendsten Nashornpopulationen Afrikas. Sowohl Breitmaul- als auch Spitzmaulnashörner können hier regelmäßig beobachtet werden und bieten eindrucksvolle Fotomotive in einer spektakulären Landschaft. Ergänzt wird das Erlebnis durch Giraffen, Antilopen, Meerkatzen und viele weitere Tierarten, die das Reservat zu einem außergewöhnlich vielseitigen Naturparadies machen.

    Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Sichtungen zu sammeln, sondern einzigartige Begegnungen zu erleben und die Geschichten der Tiere in ausdrucksstarken Bildern festzuhalten.

    Anschließend reisen wir in die spektakuläre Laikipia Conservancy, eine der schönsten und wildreichsten Regionen Kenias. Unsere Unterkunft ist das Ewaso Elephant Crossing Camp, ein exklusives Safari-Camp direkt am Ewaso-Fluss. Die abwechslungsreiche Landschaft, die geringe Besucherzahl und die außergewöhnliche Tierwelt machen jede Pirschfahrt zu einem neuen Abenteuer. Hier erleben wir Kenia fernab der klassischen Safari-Routen und genießen authentische Naturerlebnisse in einer privaten Conservancy.

    In einer angrenzenden Conservancy befindet sich das Revier von Giza Mrembo, der wohl bekanntesten schwarzen Leopardin der Welt. Ihr Name bedeutet auf Swahili „Dunkle Schönheit“ – und treffender könnte man dieses außergewöhnliche Tier kaum beschreiben. Als melanistischer Leopard gehört Giza zu den seltensten Großkatzen Afrikas und ist für viele Naturfotografen ein Lebenstraum.

    Die Suche nach Giza ist nie garantiert. Ein einzelnes Tier in einer riesigen Wildnis aufzuspüren gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Genau deshalb haben wir mehrere Tage für dieses Gebiet eingeplant, um unsere Chancen auf eine Begegnung mit dem Schwarzen Leoparden zu maximieren. Jeder Moment mit ihr ist ein Geschenk der Natur – flüchtig, unvorhersehbar und unvergesslich.

    Diese Fotoreise richtet sich an Natur- und Tierfotografen, die Kenia intensiv erleben möchten. Gemeinsam suchen wir nach außergewöhnlichen Wildlife-Momenten, erleben die faszinierende Tierwelt Laikipias und verfolgen das Ziel, eines der seltensten Tiere Afrikas in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten und zu fotografieren.

Reiseverlauf im Detail

15.05.2027 – Ankunft in Nairobi

Ankunft am Abend am Jomo Kenyatta International Airport (NBO) und Transfer in das Kazuri Camp Nairobi.

16.05.2027 – Nairobi – Hochland

Nach einem gemĂĽtlichen FrĂĽhstĂĽck findet ein ausfĂĽhrliches Foto-Briefing mit den Fotoguides statt.

AnschlieĂźend Fahrt in Hochland von Kenia.

Unterkunft in der Rhino Watch Safari Lodge.

17.05.2027 – Solio | Ganztägige Fotosafari

Ganztägiger Aufenthalt im Solio Game Reserve, einem der besten Orte Afrikas zur Fotografie von Breit- und Spitzmaulnashörnern.

Bei klarer Sicht sind eindrucksvolle Aufnahmen mit dem Mount Kenya im Hintergrund möglich.

18.05.2027 – Solio | Ganztägige Fotosafari

Ganztägige Fotosafaris im Solio Game Reserve – Fokus auf intensive Tiererlebnisse.

19.05.2027 – Ol Pajeta | Ganztägige Fotosafari

Ol Pejeta beherbergt die größte Population von Spitzmaulnashörnern in Ostafrika. Hier haben wir die Chance auch andere Safari-Tiere zu beobachten, Leoparden, Geparden, Hyänen, aber auch Elefanten und Grevyzebras sind hier heimisch. Eine Abwechslung zum kleineren Solio Game Reserve.

20.05.2027 – Bird Hides & Vogelwelt

Ein Tag mit Fokus auf Vogelfotografie an den Foto-Hides der Rhino Watch Lodge.

Am Weaver Bird Pond befindet sich ein speziell eingerichteter Foto-Hide, der ab etwa 17:00 Uhr beste Bedingungen fĂĽr Vogelfotografie bietet.

Zu beobachten sind u.a. Nektarvögel, Webervögel sowie der Rotkopf-Witwenvogel, die hier schlafen, balzen und ihre Nester bauen.

Gerne bespreche ich mit euch auch Kameras, Bilderbesprechung ist ebenfalls auf Wunsch möglich.

21.05.2027 – Solio | Ganztägige Fotosafari

Ganztägige Fotosafaris im Solio Game Reserve – Fokus auf intensive Tiererlebnisse.

22.05.2027 – Entspannung und Colobus

Heute fahren wir zu einem Restaurant in der Nähe von der Lodge, hier ist einer der besten Spots in der Gegend um Affen zu fotografieren. Colobus und Grüne Meerkatzen sowie Baumschliefer können mit etwas Glück Fotografiert werden.

Gerne bespreche ich mit euch auch Kameras, Bilderbesprechung ist ebenfalls auf Wunsch möglich.

23.05.2027 – Fahrt nach Laikipia

Nach dem FrĂĽhstĂĽck fahren wir nach Norden, an Nanyuki vorbei geht es ĂĽber unebene StraĂźen zum Ewaso Elephant Crossing Camp.

24.05.2027 - 27.05.2027 – Laikipia | Schwarzer Leopard & Wildhunde

Vier volle Tage widmen wir einem der spannendsten Wildtiergebiete Kenias. Die Laikipia Region gilt als eines der besten Safari-Ziele Afrikas für anspruchsvolle Tierfotografen und Naturliebhaber. Das private Schutzgebiet ist insbesondere für die Sichtung des berühmten Schwarzen Leoparden bekannt, der weltweit nur in wenigen Regionen regelmäßig beobachtet werden kann.

Während unserer Fotosafaris richten wir den Fokus auf die außergewöhnlichen Raubtiere der Region. Neben dem Schwarzen Leoparden bieten sich gute Chancen auf Begegnungen mit Afrikanischen Wildhunden, Löwen, Geparden und Hyänen. Doch Laikipia begeistert nicht nur mit seinen Raubtieren. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Akaziensavannen, offenen Ebenen und felsigen Hügeln bietet eine beeindruckende Kulisse für die Tierfotografie. Hier leben außerdem seltene Arten wie das Grevy-Zebra und das Gerenuk, die in anderen Regionen Kenias kaum anzutreffen sind. Jede Pirschfahrt eröffnet neue Möglichkeiten für außergewöhnliche Naturbeobachtungen und eindrucksvolle fotografische Momente.

28.05.2027 – Rückfahrt nach Nairobi

Entspanntes FrĂĽhstĂĽck, anschlieĂźend RĂĽckfahrt nach Nairobi und RĂĽckflug.

Details

Preis:

6.900,- € pro Gast
Einzelzimmer-Zuschlag: Auf Anfrage

Reiseleitung

Robert Wälter, deutscher Wildlife-Fotograf
Ole, einer der renommiertesten Maasai-Fotoguides Kenias

Inklusive Leistungen:

  • Transfers Flughafen Nairobi – Unterkunft

  • 1 Nacht Kazuri Camp Nairobi (ĂśF)

  • 7 Nächte Rhino Watch Safari Lodge (VP)

  • 5 Nächte Ewaso Elephant Crossing Camp (VP)

  • 4 Leopard Tracking Day Wild Dog Tracking Day

  • 14 Tage Safari-Fotofahrzeug (max. 4 Fotografen pro Fahrzeug)

  • Deutschsprachige fotografische Reiseleitung

  • Park- und EintrittsgebĂĽhren lt. Programm

Nicht enthalten:

  • Internationale FlĂĽge ab/bis Nairobi

  • Nicht o.g. Verpflegung und Getränke

Giza – Kenias berühmte Schwarze Leopardin

Giza ist ohne Zweifel eine der bekanntesten Leoparden Afrikas. Die außergewöhnliche Leopardin lebt in der Laikipia-Region im Norden Kenias und hat durch ihre seltene schwarze Fellfärbung internationale Bekanntheit erlangt. Für Naturfotografen und Wildtierliebhaber gehört eine Begegnung mit ihr zu den eindrucksvollsten Tierbeobachtungen, die Afrika zu bieten hat.

Was ist Melanismus?

Gizas dunkles Erscheinungsbild wird durch einen seltenen genetischen Zustand verursacht, der als Melanismus bezeichnet wird. Dabei produziert der Körper überdurchschnittlich viel Melanin, das dunkle Pigment, welches für die Färbung von Haut, Haaren und Fell verantwortlich ist.

Schwarze Leoparden werden häufig als „Black Panthers“ bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch nicht um eine eigene Art, sondern um gewöhnliche Leoparden, die diese besondere genetische Eigenschaft tragen.

Entgegen der weit verbreiteten Annahme sind die typischen Leopardenrosetten nicht verschwunden. Bei gutem Licht lassen sich die charakteristischen Muster auch auf dem dunklen Fell deutlich erkennen.

Die Genetik hinter dem Schwarzen Leoparden

Melanismus wird bei Leoparden durch ein rezessives Gen verursacht. Das bedeutet, dass beide Elternteile das entsprechende Gen weitergeben müssen, damit ein Jungtier die schwarze Fellfärbung entwickelt.

Gizas Nachkommen tragen ebenfalls das Melanismus-Gen. Sie zeigen jedoch die normale Fellzeichnung eines Leoparden, da sie das Gen nur von einem Elternteil geerbt haben. Diese Tiere werden als Träger bezeichnet und können die genetische Eigenschaft an zukünftige Generationen weitergeben.

Eine Ikone der Laikipia-Region

Die Beobachtung von Giza zählt heute zu den außergewöhnlichsten Wildtiererlebnissen Afrikas. Ihre Geschichte hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und die Laikipia-Region zu einem der begehrtesten Reiseziele für Leoparden- und Wildtierfotografie gemacht.

Mit etwas Glück lässt sich Giza während Pirschfahrten beobachten – sei es auf einem Felsen ruhend, durch das Buschland streifend oder im goldenen Morgenlicht auf der Suche nach Beute. Jede Begegnung mit dieser außergewöhnlichen Leopardin ist einzigartig und bietet unvergessliche fotografische Möglichkeiten.

Wer Laikipia besucht, erlebt nicht nur die Chance auf die Sichtung eines Schwarzen Leoparden, sondern auch eine der artenreichsten und exklusivsten Wildtierregionen Kenias.

Warum diese Reise?

Warum diese Kenia-Fotoreise ohne Masai Mara und Amboseli auskommt

Wenn man an eine Safari in Kenia denkt, fallen meist sofort die Namen Masai Mara und Amboseli. Beide Nationalparks sind weltberĂĽhmt und zweifellos beeindruckende Reiseziele. Trotzdem habe ich mich bewusst dagegen entschieden, sie in diese Fotoreise aufzunehmen.

Der Grund dafür ist einfach: Ich möchte meinen Gästen nicht die bekanntesten Orte zeigen, sondern die besten Bedingungen für intensive Tierbeobachtungen und außergewöhnliche Wildlife-Fotografie bieten.

Seit vielen Jahren reise ich regelmäßig durch Kenia und beobachte, wie sich einige der berühmtesten Nationalparks verändern. Besonders in der Masai Mara und im Amboseli Nationalpark nimmt der Besucherdruck stetig zu. Für klassische Safaris mag das oft kein Problem sein. Für Fotografen, die Zeit, Ruhe und besondere Momente suchen, sieht die Situation jedoch anders aus.

Warum ich die Masai Mara im Mai meide

Die Masai Mara gehört zu den spektakulärsten Wildtiergebieten Afrikas. Im Mai ist sie aus fotografischer Sicht jedoch nicht in ihrer besten Form.

Zu dieser Jahreszeit steht das Gras oft sehr hoch. Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparden sind deutlich schwieriger zu entdecken und verschwinden häufig bereits nach wenigen Metern im Bewuchs. Dadurch werden freie Sichtlinien und hochwertige Aufnahmen deutlich seltener.

Hinzu kommt die hohe Anzahl an Fahrzeugen. Selbst außerhalb der Hochsaison sammeln sich häufig zahlreiche Safari-Fahrzeuge an einzelnen Sichtungen. Gerade bei seltenen oder besonders fotogenen Tieren entsteht dadurch oft eine Situation, die weder für die Tiere noch für Fotografen ideal ist.

Während meiner Reise im Mai 2026 durfte ich mit meinen Gästen einen Geparden über längere Zeit völlig ungestört beobachten und fotografieren. Am folgenden Tag wurde mir berichtet, dass sich an derselben Katze zeitweise rund 80 Fahrzeuge versammelt hatten. Solche Erlebnisse sind längst keine Ausnahme mehr.

Ich möchte jedoch nicht mit dutzenden Fahrzeugen um die beste Position konkurrieren. Ich möchte Zeit haben, Verhalten zu beobachten, Licht zu nutzen und gemeinsam besondere Momente in der Natur zu erleben.

Warum ich auf den Amboseli Nationalpark verzichte

Der Amboseli Nationalpark ist berühmt für seine gewaltigen Elefantenherden vor dem Kilimandscharo. Die ikonischen Bilder, die dort entstehen können, sind zurecht weltbekannt.

Gleichzeitig gehört Amboseli zu den meistbesuchten Nationalparks Kenias. Viele Fahrzeuge konzentrieren sich auf dieselben Bereiche, dieselben Tiere und dieselben Fotomotive. Für Fotografen bedeutet das oft wenig Flexibilität und nur kurze Zeitfenster für hochwertige Aufnahmen.

Anstatt viele Stunden auf den Straßen zwischen den bekannten Parks zu verbringen, konzentriere ich mich lieber auf Regionen, in denen die Tierbeobachtung im Mittelpunkt steht und nicht der nächste Programmpunkt.

Warum ich mich fĂĽr Solio, Ol Pejeta und Laikipia entschieden habe

Diese Reise wurde gezielt für Naturfotografen und Safari-Liebhaber entwickelt, die Kenia intensiver erleben möchten.

Rund um die Rhino Watch Safari Lodge bieten das Solio Game Reserve und die Ol Pejeta Conservancy einige der besten Möglichkeiten in ganz Afrika, Nashörner zu fotografieren. Nirgendwo sonst in Kenia sind die Chancen auf Begegnungen mit Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern so gut wie hier.

Der zweite Schwerpunkt der Reise liegt in Laikipia. Diese Region gehört für mich zu den faszinierendsten Wildtiergebieten Ostafrikas. Hier verbringen wir mehrere Tage auf der Suche nach dem berühmten Schwarzen Leoparden, Afrikanischen Wildhunden, Löwen und anderen seltenen Tierarten.

Das Besondere dabei ist nicht nur die Tierwelt, sondern die Art, wie man sie erleben kann. Weniger Fahrzeuge, mehr Flexibilität, längere Beobachtungen und deutlich bessere Möglichkeiten für hochwertige Tierfotografie.

Genau deshalb habe ich diese Reise so geplant. Nicht nach den bekanntesten Namen auf der Landkarte, sondern nach den Orten, die im Mai die besten Chancen auf intensive Tierbeobachtungen, außergewöhnliche Fotomöglichkeiten und unvergessliche Naturerlebnisse bieten.