Fotoreise Schwarzer Leopard Kenia Granitfelsen von Laikipia

Fotoreise zum Schwarzen Leoparden in Laikipia

Kenia

Schwarzer Leopard Giza läuft durch hohes Gras

15.05. - 28.05.2027

  • Beschreibung

    Eine Fotorreise zum Schwarzen Leoparden nach Laikipia in Kenia. Die berühmte schwarze Leopardin mit dem Namen Giza Mrembo ist wirklich eine faszinierendes Lebewesen und sicherlich dass Highlight auf dieser Reise. Diese außergewöhnlichen Begegnungen und die Magie der afrikanischen Wildnis möchte ich auf dieser Kenia Fotoreise mit dir teilen.

    Nach unserer erfolgreichen Reise im Mai 2026 habe ich das Konzept dieser Safari gezielt weiterentwickelt und auf das Wesentliche konzentriert: intensive Naturerlebnisse, außergewöhnliche Fotomöglichkeiten und ausreichend Zeit für kreative Wildlife-Fotografie. Statt vieler Ortswechsel und dementsprechend vielen Stunden im Auto, verbringen wir nun mehr Zeit in den besten Gebieten, um besondere Tierbeobachtungen und einzigartige Lichtstimmungen optimal nutzen zu können.

    Der erste Schwerpunkt unserer Reise liegt im privaten Solio Game Reserve, einem der schönsten Schutzgebiete Kenias für Natur- und Wildlife-Fotografie. Die abwechslungsreiche Landschaft vereint offene Grasflächen, Akazienwälder, Flussläufe und sanfte Hügel und vermittelt das Gefühl, viele Facetten Kenias auf engem Raum zu erleben.

    Im Fokus stehen hier vor allem intensive Begegnungen mit Leoparden und Löwen, für die Solio immer wieder bekannt ist. Statt möglichst viele Tiere in kurzer Zeit abzuhaken, nehmen wir uns bewusst Zeit für einzelne Situationen und beobachten das Verhalten der Tiere über längere Zeiträume. So entstehen jene besonderen und intimen Momente, die Wildlife-Fotografie unvergesslich machen.

    Neben den Raubkatzen beherbergt Solio eine der bedeutendsten Nashornpopulationen Afrikas. Sowohl Breitmaul- als auch Spitzmaulnashörner können hier regelmäßig beobachtet werden und bieten eindrucksvolle Fotomotive in einer spektakulären Landschaft. Ergänzt wird das Erlebnis durch Giraffen, Antilopen, Meerkatzen und viele weitere Tierarten, die das Reservat zu einem außergewöhnlich vielseitigen Naturparadies machen.

    Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Sichtungen zu sammeln, sondern einzigartige Begegnungen zu erleben und die Geschichten der Tiere in ausdrucksstarken Bildern festzuhalten.

    Anschließend reisen wir in die wundervolle Laikipia Conservancy, eine der wildreichsten Regionen Kenias. Unsere Unterkunft ist das Ewaso Elephant Crossing Camp, ein exklusives Safari-Camp direkt am Ewaso-Fluss. Die abwechslungsreiche Landschaft, die geringe Besucherzahl und die außergewöhnliche Tierwelt machen jede Pirschfahrt zu einem neuen Abenteuer. Hier erleben wir Kenia fernab der klassischen Safari-Routen und genießen authentische Naturerlebnisse in einer privaten Conservancy.

    In einer angrenzenden Conservancy befindet sich das Revier von Giza Mrembo, der wohl bekanntesten schwarzen Leopardin der Welt. Ihr Name bedeutet auf Swahili „Dunkle Schönheit“, treffender könnte man dieses außergewöhnliche Tier kaum beschreiben. Als melanistischer Leopard gehört Giza zu den seltensten Großkatzen Afrikas und ist für viele Naturfotografen ein Lebenstraum.

    Das finden von Giza ist nie garantiert. Ein einzelnes Tier in einer riesigen Wildnis aufzuspüren gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Genau deshalb haben wir mehrere Tage für dieses Gebiet eingeplant, um unsere Chancen auf eine Begegnung mit dem Schwarzen Leoparden zu maximieren. Jeder Moment mit ihr ist ein Geschenk der Natur – flüchtig, unvorhersehbar und unvergesslich.

    Diese Fotoreise richtet sich an Natur- und Tierfotografen, die Kenia intensiv erleben möchten. Gemeinsam suchen wir nach außergewöhnlichen Wildlife-Momenten, erleben die faszinierende Tierwelt Laikipias und verfolgen das Ziel, eines der seltensten Tiere Afrikas in seinem natürlichen Lebensraum zu beobachten und zu fotografieren.

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Besonderheiten die es nur bei mir gibt:

  • 4 volle Safari-Tage beim schwarzen Leoparden in Laikipia

  • 3 volle Safari-Tage im Solio Game Reserve

  • max. 4 Personen im Safari-Jeep

Reiseverlauf im Detail

15.05.2027 – Ankunft in Nairobi

Ankunft am Abend am Jomo Kenyatta International Airport (NBO) und Transfer in das Kazuri Camp Nairobi.

16.05.2027 – Nairobi – Hochland

Nach einem gemütlichen Frühstück findet ein ausführliches Foto-Briefing mit den Fotoguides statt.

Anschließend Fahrt in Hochland von Kenia.

Unterkunft in der Rhino Watch Safari Lodge.

17.05.2027 – Ganztägige Safari | Nashörner in Solio

Heute verbringen wir den ganzen Tag zwischen den Ausläufern des Mount Kenya und den Aberdare-Bergen, hier liegt das Solio Game Reserve, eines der bedeutendsten privaten Schutzgebiete Afrikas. Das Reservat wurde 1970 gegründet und war das erste private Schutzgebiet Kenias, das sich vollständig dem Schutz des Spitzmaulnashorns widmete. Heute gilt Solio als eines der erfolgreichsten Nashorn-Schutzprojekte weltweit und spielt eine entscheidende Rolle für den Erhalt Breit- und Spitzmaulnashörnern.

Bei klarer Sicht sind eindrucksvolle Aufnahmen mit dem Mount Kenya im Hintergrund möglich.

18.05.2027 – Solio | Ganztägige Fotosafari

Heute widmen wir uns wieder dem Solio Game Reserve. Der Fokus liegt wie am Vortag auch auf intensive Tiererlebnisse.

19.05.2027 – Ol Pajeta | Ganztägige Fotosafari

Ol Pejeta beherbergt die größte Population von Spitzmaulnashörnern in Ostafrika. Hier haben wir die Chance auch andere Safari-Tiere zu beobachten, Leoparden, Geparden, Hyänen, aber auch Elefanten und Grevyzebras sind hier heimisch. Eine Abwechslung zum kleineren Solio Game Reserve.

20.05.2027 – Bird Hides & Vogelwelt

Ein Tag mit Fokus auf Vogelfotografie an den Foto-Hides der Rhino Watch Lodge.

Zu beobachten sind u.a. Nektarvögel, Webervögel und viele weitere Vögel aus der Ebene und dem naheliegenden Aberdare Nationalpark.

Gerne bespreche ich mit euch auch eure Kameras und Einstellungen, Bilderbesprechung ist ebenfalls auf Wunsch möglich.

21.05.2027 – Solio | Ganztägige Fotosafari

Ganztägige Fotosafaris im Solio Game Reserve – Fokus auf intensive Tiererlebnisse.

22.05.2027 – Entspannung und Colobus

Heute fahren wir zu einem Restaurant in der Nähe von der Rhino Watch Lodge, hier ist einer der besten Spots in der Gegend um Affen zu fotografieren. Colobus und Grüne Meerkatzen sowie Baumschliefer können mit etwas Glück Fotografiert werden.

Gerne bespreche ich mit euch auch Kameras, Bilderbesprechung ist ebenfalls auf Wunsch möglich.

23.05.2027 – Fahrt zum Schwarzen Leopard in Laikipia

Nach dem Frühstück fahren wir nach Norden, an Nanyuki vorbei geht es über unebene Straßen zum Ewaso Elephant Crossing Camp.

24.05.2027 - 27.05.2027 Fotosafari in Laikipia – Schwarzer Leopard, Afrikanische Wildhunde & seltene Wildtiere fotografieren

Vier volle Tage verbringen wir in der einzigartigen Laikipia-Region im Norden Kenias – einem der exklusivsten Safari-Gebiete Afrikas und einem echten Geheimtipp für Naturfotografen. Kaum eine andere Region bietet so gute Chancen, den legendären Schwarzen Leoparden (Black Panther) in freier Wildbahn zu beobachten und zu fotografieren. Durch die langjährige Erfahrung unserer lokalen Guides und die intensive Zusammenarbeit mit den Rangern vor Ort erhöhen sich die Chancen erheblich, dieses außergewöhnliche Tier aufzuspüren.

Der Schwarze Leopard ist keine eigene Art, sondern eine melanistische Farbvariante des Afrikanischen Leoparden (Panthera pardus pardus). Seine dunkle Fellfärbung wird durch eine genetische Mutation verursacht. Je nach Lichteinfall sind die charakteristischen Rosetten des Leoparden dennoch deutlich zu erkennen. Weltweit sind bestätigte Sichtungen freilebender Schwarzer Leoparden äußerst selten – Laikipia zählt zu den wenigen Regionen, in denen sie regelmäßig beobachtet werden können. Für viele Naturfotografen gilt eine Begegnung mit diesem faszinierenden Großkatzen als eines der größten Highlights einer Afrika-Safari.

Neben dem Schwarzen Leoparden konzentrieren wir uns während unserer Pirschfahrten auf weitere beeindruckende Raubtiere. Besonders die Afrikanischen Wildhunde (Lycaon pictus) gehören zu den spannendsten Motiven der Region. Als hochsoziale Jäger leben sie in eng verbundenen Rudeln und erreichen bei ihren koordinierten Jagden eine der höchsten Erfolgsquoten aller afrikanischen Beutegreifer. Ergänzt wird die Artenvielfalt durch Löwen, Geparden, Tüpfelhyänen sowie mit etwas Glück auch Schakale und Karakale.

Doch Laikipia ist weit mehr als ein Paradies für Raubtierliebhaber. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Akaziensavannen, felsigen Granitkuppen, Trockenflüssen und offenen Graslandschaften bietet ideale Lebensräume für zahlreiche seltene Tierarten. Hier leben unter anderem das stark gefährdete Grevy-Zebra mit seinen schmalen Streifen und den großen runden Ohren sowie die außergewöhnliche Gerenuk-Antilope. Diese auch als Giraffengazelle bekannte Art besitzt einen ungewöhnlich langen Hals und kann sich auf die Hinterbeine stellen, um Blätter in den Baumkronen zu erreichen – eine Anpassung, die unter afrikanischen Antilopen nahezu einzigartig ist.

Auch Elefanten, Netzgiraffen, Elenantilopen, Impalas, Wasserböcke, Warzenschweine, Paviane sowie zahlreiche Vogelarten sorgen dafür, dass jede Pirschfahrt neue fotografische Möglichkeiten bietet. Dank des weichen Morgen- und Abendlichts sowie der oft spektakulären Landschaft entstehen ideale Bedingungen für eindrucksvolle Wildlife-Aufnahmen.

Ein besonderes Highlight unseres Aufenthalts ist zudem die Möglichkeit, das Nighthide unserer Unterkunft zu besuchen. Dieses speziell eingerichtete Beobachtungs- und Fotohide befindet sich an einer beleuchteten Wasserstelle, die nach Einbruch der Dunkelheit zahlreiche Wildtiere anzieht. Mit etwas Geduld lassen sich hier Elefanten, Zebras, Hyänen, Ginsterkatzen, Schakale oder sogar Leoparden aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Für Wildlife-Fotografen bietet das Nighthide eine seltene Gelegenheit, das Verhalten nachtaktiver Tiere unter kontrollierten Bedingungen festzuhalten und die Safari um eine völlig neue Perspektive zu erweitern.

Jede Pirschfahrt in Laikipia verläuft anders. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht den besonderen Reiz dieser Region aus. Wer auf der Suche nach außergewöhnlichen Tierbeobachtungen, seltenen Wildtieren und einzigartigen Fotomöglichkeiten ist, findet hier eines der faszinierendsten Safari-Ziele Kenias.

28.05.2027 – Ende der Fotoreise nach Kenia

Entspanntes Frühstück, anschließend Rückfahrt nach Nairobi und Rückflug.

Details

Preis:

6.900,- € pro Gast
Einzelzimmer-Zuschlag: Auf Anfrage

Reiseleitung

Robert Wälter, deutscher Wildlife-Fotograf
Ole, einer der renommiertesten Maasai-Fotoguides Kenias

Inklusive Leistungen:

  • Transfers Flughafen Nairobi – Unterkunft

  • 1 Nacht Kazuri Camp Nairobi (ÜF)

  • 7 Nächte Rhino Watch Safari Lodge (VP)

  • 5 Nächte Ewaso Elephant Crossing Camp (VP)

  • 4 Tage Leopard Tracking Wild Dog Tracking Day

  • Wasser während der Safari-Tage

  • 13 Tage Safari-Fotofahrzeug (max. 4 Fotografen pro Fahrzeug)

  • Deutsch- und Englischsprachige fotografische Reiseleitung

  • Park- und Eintrittsgebühren lt. Programm

Nicht enthalten:

  • Internationale Flüge ab/bis Nairobi

  • Nicht o.g. Verpflegung und Getränke

  • Reiseversicherung

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Giza – Kenias berühmte Schwarze Leopardin

Giza ist ohne Zweifel eine der bekanntesten Leoparden Afrikas. Die außergewöhnliche Leopardin lebt in der Laikipia-Region im Norden Kenias und hat durch ihre seltene schwarze Fellfärbung internationale Bekanntheit erlangt. Für Naturfotografen und Wildtierliebhaber gehört eine Begegnung mit ihr zu den eindrucksvollsten Tierbeobachtungen, die Afrika zu bieten hat.

Was ist Melanismus?

Gizas dunkles Erscheinungsbild wird durch einen seltenen genetischen Zustand verursacht, der als Melanismus bezeichnet wird. Dabei produziert der Körper überdurchschnittlich viel Melanin, das dunkle Pigment, welches für die Färbung von Haut, Haaren und Fell verantwortlich ist.

Schwarze Leoparden werden häufig als „Black Panthers“ bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich dabei jedoch nicht um eine eigene Art, sondern um gewöhnliche Leoparden, die diese besondere genetische Eigenschaft tragen.

Entgegen der weit verbreiteten Annahme sind die typischen Leopardenrosetten nicht verschwunden. Bei gutem Licht lassen sich die charakteristischen Muster auch auf dem dunklen Fell deutlich erkennen.

Die Genetik hinter dem Schwarzen Leoparden

Melanismus wird bei Leoparden durch ein rezessives Gen verursacht. Das bedeutet, dass beide Elternteile das entsprechende Gen weitergeben müssen, damit ein Jungtier die schwarze Fellfärbung entwickelt.

Gizas Nachkommen tragen ebenfalls das Melanismus-Gen. Sie zeigen jedoch die normale Fellzeichnung eines Leoparden, da sie das Gen nur von einem Elternteil geerbt haben. Diese Tiere werden als Träger bezeichnet und können die genetische Eigenschaft an zukünftige Generationen weitergeben.

Eine Ikone der Laikipia-Region

Die Beobachtung von Giza zählt heute zu den außergewöhnlichsten Wildtiererlebnissen Afrikas. Ihre Geschichte hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und die Laikipia-Region zu einem der begehrtesten Reiseziele für Leoparden- und Wildtierfotografie gemacht.

Mit etwas Glück lässt sich Giza während Pirschfahrten beobachten – sei es auf einem Felsen ruhend, durch das Buschland streifend oder im goldenen Morgenlicht auf der Suche nach Beute. Jede Begegnung mit dieser außergewöhnlichen Leopardin ist einzigartig und bietet unvergessliche fotografische Möglichkeiten.

Wer Laikipia besucht, erlebt nicht nur die Chance auf die Sichtung eines Schwarzen Leoparden, sondern auch eine der artenreichsten und exklusivsten Wildtierregionen Kenias.

Warum diese Reise?

Warum diese Kenia-Fotoreise ohne Masai Mara und Amboseli auskommt

Wenn man an eine Safari in Kenia denkt, fallen meist sofort die Namen Masai Mara und Amboseli. Beide Nationalparks sind weltberühmt und zweifellos beeindruckende Reiseziele. Trotzdem habe ich mich bewusst dagegen entschieden, sie in diese Fotoreise aufzunehmen.

Der Grund dafür ist einfach: Ich möchte meinen Gästen nicht die bekanntesten Orte zeigen, sondern die besten Bedingungen für intensive Tierbeobachtungen und außergewöhnliche Wildlife-Fotografie bieten.

Seit vielen Jahren reise ich regelmäßig durch Kenia und beobachte, wie sich einige der berühmtesten Nationalparks verändern. Besonders in der Masai Mara und im Amboseli Nationalpark nimmt der Besucherdruck stetig zu. Für klassische Safaris mag das oft kein Problem sein. Für Fotografen, die Zeit, Ruhe und besondere Momente suchen, sieht die Situation jedoch anders aus.

Warum ich die Masai Mara im Mai meide

Die Masai Mara gehört zu den spektakulärsten Wildtiergebieten Afrikas. Im Mai ist sie aus fotografischer Sicht jedoch nicht in ihrer besten Form.

Zu dieser Jahreszeit steht das Gras oft sehr hoch. Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparden sind deutlich schwieriger zu entdecken und verschwinden häufig bereits nach wenigen Metern im Bewuchs. Dadurch werden freie Sichtlinien und hochwertige Aufnahmen deutlich seltener.

Hinzu kommt die hohe Anzahl an Fahrzeugen. Selbst außerhalb der Hochsaison sammeln sich häufig zahlreiche Safari-Fahrzeuge an einzelnen Sichtungen. Gerade bei seltenen oder besonders fotogenen Tieren entsteht dadurch oft eine Situation, die weder für die Tiere noch für Fotografen ideal ist.

Während meiner Reise im Mai 2026 durfte ich mit meinen Gästen einen Geparden über längere Zeit völlig ungestört beobachten und fotografieren. Am folgenden Tag wurde mir berichtet, dass sich an derselben Katze zeitweise rund 80 Fahrzeuge versammelt hatten. Solche Erlebnisse sind längst keine Ausnahme mehr.

Ich möchte jedoch nicht mit dutzenden Fahrzeugen um die beste Position konkurrieren. Ich möchte Zeit haben, Verhalten zu beobachten, Licht zu nutzen und gemeinsam besondere Momente in der Natur zu erleben.

Warum ich auf den Amboseli Nationalpark verzichte

Der Amboseli Nationalpark ist berühmt für seine gewaltigen Elefantenherden vor dem Kilimandscharo. Die ikonischen Bilder, die dort entstehen können, sind zurecht weltbekannt.

Gleichzeitig gehört Amboseli zu den meistbesuchten Nationalparks Kenias. Viele Fahrzeuge konzentrieren sich auf dieselben Bereiche, dieselben Tiere und dieselben Fotomotive. Für Fotografen bedeutet das oft wenig Flexibilität und nur kurze Zeitfenster für hochwertige Aufnahmen.

Anstatt viele Stunden auf den Straßen zwischen den bekannten Parks zu verbringen, konzentriere ich mich lieber auf Regionen, in denen die Tierbeobachtung im Mittelpunkt steht und nicht der nächste Programmpunkt.

Warum ich mich für Solio, Ol Pejeta und Laikipia entschieden habe

Diese Reise wurde gezielt für Naturfotografen und Safari-Liebhaber entwickelt, die Kenia intensiver erleben möchten.

Rund um die Rhino Watch Safari Lodge bieten das Solio Game Reserve und die Ol Pejeta Conservancy einige der besten Möglichkeiten in ganz Afrika, Nashörner zu fotografieren. Nirgendwo sonst in Kenia sind die Chancen auf Begegnungen mit Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern so gut wie hier.

Der zweite Schwerpunkt der Reise liegt in Laikipia. Diese Region gehört für mich zu den faszinierendsten Wildtiergebieten Ostafrikas. Hier verbringen wir mehrere Tage auf der Suche nach dem berühmten Schwarzen Leoparden, Afrikanischen Wildhunden, Löwen und anderen seltenen Tierarten.

Das Besondere dabei ist nicht nur die Tierwelt, sondern die Art, wie man sie erleben kann. Weniger Fahrzeuge, mehr Flexibilität, längere Beobachtungen und deutlich bessere Möglichkeiten für hochwertige Tierfotografie.

Genau deshalb habe ich diese Reise so geplant. Nicht nach den bekanntesten Namen auf der Landkarte, sondern nach den Orten, die im Mai die besten Chancen auf intensive Tierbeobachtungen, außergewöhnliche Fotomöglichkeiten und unvergessliche Naturerlebnisse bieten.

FAQ: Fotoreise zum schwarzen Leoparden in Laikipia

Wie hoch ist die Chance einen Schwarzen Leoparden zu sehen?

In Laikipia sind die Chancen sehr hoch, dennoch ist es eine Nadel im Heuhaufen. Unser erfahrenes Guide-Team vor Ort kennen Giza´s Region perfekt und erhöhen unsere Chancen extrem. Meiner Erfahrung nach muss man viel Zeit und Geduld mitbringen um diese wundervollen Tiere zu beobachten.

Wo kann man einen Schwarzen Leoparden sehen?

In der Laikipia Conservancy im Zentrum von Kenia gibt es die besten Chancen diese scheuen Tiere zu beobachten.

Wann ist die beste Reisezeit?

Im Mai ist Nebensaison in Kenia, dadurch können wir intensivere Tierbegegnungen erwarten ohne den Trubel der anderen Touristen.

Welche Kamera sollte ich mitnehmen?

Jede Kamera mit einem leisen Auslöser ist auf Safari empfehlenswert, wenn du eine Kamera hast mit Tieraugenfokus kann dir das bei schwarzen Leoparden durch den hohen Kontrast helfen, außer Giza steht im Gegenlicht, dann wird es für die neuen Kameras schwieriger.

Welche Brennweite eignet sich?

Der Lebensraum von Giza ist mit einem teilweise dichten Büschen bedeckt, ich bin bisher mit dem Nikon Z 70-200mm F2.8 VR S am besten zurecht gekommen, Situationen kommen schnell und unberechenbar. Aber auch ein 100-300 F2.8 halte ich für eine perfekte Linse. Schau gerne mal auf meiner SAQ Seite rein unter Was ist in meinem Kamera Rucksack?

Ist die Reise auch für Anfänger geeignet?

Dies ist eher keine Reise für Safari-Anfänger, man sollte mit den Tieren ein wenig vertraut sein und bereits mal Bilder gemacht haben. Der Fokus bei dieser Reise liegt wirklich auch den “besonderen” Momenten. Gerne können wir vorher eine Safari zusammen unternehmen.

Wie viele Teilnehmer gibt es?

Pro Fahrzeug sind maximal 4 Teilnehmer. Ich plane mit einem maximal 2 Fahrzeugen, also maximal 8 Personen.

Gibt es Schwarze Leoparden in Kenia?

Ja, vor allem in der Region des Aberdare Nationalpark und in der Laikipia Conservancy gibt es einige Sichtungen zu Schwarzen Leoparden.

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Du möchtest mehr über Leoparden und Giza erfahren? Dann schau in meinem Blog vorbei: