Fotoreise zum Schwarzen Leopard in Laikipia
Kenia
15.05. - 28.05.2027
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Beschreibung
Eine Reise zum Schwarzen Leoparden nach Laikipia in Kenia. Die berĂŒhmte schwarze Leopardin mit dem Namen Giza Mrembo ist wirklich eine faszinierendes Lebewesen und sicherlich dass Highlight auf dieser Reise. Diese auĂergewöhnlichen Begegnungen und die Magie der afrikanischen Wildnis möchte ich auf dieser Fotoreise mit dir teilen.
Nach unserer erfolgreichen Reise im Mai 2026 habe ich das Konzept dieser Safari gezielt weiterentwickelt und auf das Wesentliche konzentriert: intensive Naturerlebnisse, auĂergewöhnliche Fotomöglichkeiten und ausreichend Zeit fĂŒr kreative Wildlife-Fotografie. Statt vieler Ortswechsel und dementsprechend vielen Stunden im Auto, verbringen wir nun mehr Zeit in den besten Gebieten, um besondere Tierbeobachtungen und einzigartige Lichtstimmungen optimal nutzen zu können.
Der erste Schwerpunkt unserer Reise liegt im privaten Solio Game Reserve, einem der schönsten Schutzgebiete Kenias fĂŒr Natur- und Wildlife-Fotografie. Die abwechslungsreiche Landschaft vereint offene GrasflĂ€chen, AkazienwĂ€lder, FlusslĂ€ufe und sanfte HĂŒgel und vermittelt das GefĂŒhl, viele Facetten Kenias auf engem Raum zu erleben.
Im Fokus stehen hier vor allem intensive Begegnungen mit Leoparden und Löwen, fĂŒr die Solio immer wieder bekannt ist. Statt möglichst viele Tiere in kurzer Zeit abzuhaken, nehmen wir uns bewusst Zeit fĂŒr einzelne Situationen und beobachten das Verhalten der Tiere ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume. So entstehen jene besonderen und intimen Momente, die Wildlife-Fotografie unvergesslich machen.
Neben den Raubkatzen beherbergt Solio eine der bedeutendsten Nashornpopulationen Afrikas. Sowohl Breitmaul- als auch Spitzmaulnashörner können hier regelmĂ€Ăig beobachtet werden und bieten eindrucksvolle Fotomotive in einer spektakulĂ€ren Landschaft. ErgĂ€nzt wird das Erlebnis durch Giraffen, Antilopen, Meerkatzen und viele weitere Tierarten, die das Reservat zu einem auĂergewöhnlich vielseitigen Naturparadies machen.
Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Sichtungen zu sammeln, sondern einzigartige Begegnungen zu erleben und die Geschichten der Tiere in ausdrucksstarken Bildern festzuhalten.
AnschlieĂend reisen wir in die wundervolle Laikipia Conservancy, eine der wildreichsten Regionen Kenias. Unsere Unterkunft ist das Ewaso Elephant Crossing Camp, ein exklusives Safari-Camp direkt am Ewaso-Fluss. Die abwechslungsreiche Landschaft, die geringe Besucherzahl und die auĂergewöhnliche Tierwelt machen jede Pirschfahrt zu einem neuen Abenteuer. Hier erleben wir Kenia fernab der klassischen Safari-Routen und genieĂen authentische Naturerlebnisse in einer privaten Conservancy.
In einer angrenzenden Conservancy befindet sich das Revier von Giza Mrembo, der wohl bekanntesten schwarzen Leopardin der Welt. Ihr Name bedeutet auf Swahili âDunkle Schönheitâ, treffender könnte man dieses auĂergewöhnliche Tier kaum beschreiben. Als melanistischer Leopard gehört Giza zu den seltensten GroĂkatzen Afrikas und ist fĂŒr viele Naturfotografen ein Lebenstraum.
Das finden von Giza ist nie garantiert. Ein einzelnes Tier in einer riesigen Wildnis aufzuspĂŒren gleicht der Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. Genau deshalb haben wir mehrere Tage fĂŒr dieses Gebiet eingeplant, um unsere Chancen auf eine Begegnung mit dem Schwarzen Leoparden zu maximieren. Jeder Moment mit ihr ist ein Geschenk der Natur â flĂŒchtig, unvorhersehbar und unvergesslich.
Diese Fotoreise richtet sich an Natur- und Tierfotografen, die Kenia intensiv erleben möchten. Gemeinsam suchen wir nach auĂergewöhnlichen Wildlife-Momenten, erleben die faszinierende Tierwelt Laikipias und verfolgen das Ziel, eines der seltensten Tiere Afrikas in seinem natĂŒrlichen Lebensraum zu beobachten und zu fotografieren.
Besonderheit die es nur bei mir gibt:
4 volle Safari-Tage beim schwarzen Leoparden in Laikipia
3 volle Safari-Tage im Solio Game Reserve
max. 4 Personen im Safari-Jeep
Reiseverlauf im Detail
15.05.2027 â Ankunft in Nairobi
Ankunft am Abend am Jomo Kenyatta International Airport (NBO) und Transfer in das Kazuri Camp Nairobi.
16.05.2027 â Nairobi â Hochland
Nach einem gemĂŒtlichen FrĂŒhstĂŒck findet ein ausfĂŒhrliches Foto-Briefing mit den Fotoguides statt.
AnschlieĂend Fahrt in Hochland von Kenia.
Unterkunft in der Rhino Watch Safari Lodge.
17.05.2027 â GanztĂ€gige Safari | Nashörner in Solio
Heute verbringen wir den ganzen Tag zwischen den AuslĂ€ufern des Mount Kenya und den Aberdare-Bergen, hier liegt das Solio Game Reserve, eines der bedeutendsten privaten Schutzgebiete Afrikas. Das Reservat wurde 1970 gegrĂŒndet und war das erste private Schutzgebiet Kenias, das sich vollstĂ€ndig dem Schutz des Spitzmaulnashorns widmete. Heute gilt Solio als eines der erfolgreichsten Nashorn-Schutzprojekte weltweit und spielt eine entscheidende Rolle fĂŒr den Erhalt Breit- und Spitzmaulnashörnern.
Bei klarer Sicht sind eindrucksvolle Aufnahmen mit dem Mount Kenya im Hintergrund möglich.
18.05.2027 â Solio | GanztĂ€gige Fotosafari
Heute widmen wir uns wieder dem Solio Game Reserve. Der Fokus liegt wie am Vortag auch auf intensive Tiererlebnisse.
19.05.2027 â Ol Pajeta | GanztĂ€gige Fotosafari
Ol Pejeta beherbergt die gröĂte Population von Spitzmaulnashörnern in Ostafrika. Hier haben wir die Chance auch andere Safari-Tiere zu beobachten, Leoparden, Geparden, HyĂ€nen, aber auch Elefanten und Grevyzebras sind hier heimisch. Eine Abwechslung zum kleineren Solio Game Reserve.
20.05.2027 â Bird Hides & Vogelwelt
Ein Tag mit Fokus auf Vogelfotografie an den Foto-Hides der Rhino Watch Lodge.
Zu beobachten sind u.a. Nektarvögel, Webervögel und viele weitere Vögel aus der Ebene und dem naheliegenden Aberdare Nationalpark.
Gerne bespreche ich mit euch auch eure Kameras und Einstellungen, Bilderbesprechung ist ebenfalls auf Wunsch möglich.
21.05.2027 â Solio | GanztĂ€gige Fotosafari
GanztĂ€gige Fotosafaris im Solio Game Reserve â Fokus auf intensive Tiererlebnisse.
22.05.2027 â Entspannung und Colobus
Heute fahren wir zu einem Restaurant in der NĂ€he von der Rhino Watch Lodge, hier ist einer der besten Spots in der Gegend um Affen zu fotografieren. Colobus und GrĂŒne Meerkatzen sowie Baumschliefer können mit etwas GlĂŒck Fotografiert werden.
Gerne bespreche ich mit euch auch Kameras, Bilderbesprechung ist ebenfalls auf Wunsch möglich.
23.05.2027 â Fahrt zum Schwarzen Leopard in Laikipia
Nach dem FrĂŒhstĂŒck fahren wir nach Norden, an Nanyuki vorbei geht es ĂŒber unebene StraĂen zum Ewaso Elephant Crossing Camp.
24.05.2027 - 27.05.2027 Safari in Laikipia â Schwarzer Leopard, Afrikanische Wildhunde & seltene Wildtiere fotografieren
Vier volle Tage verbringen wir in der einzigartigen Laikipia-Region im Norden Kenias â einem der exklusivsten Safari-Gebiete Afrikas und einem echten Geheimtipp fĂŒr Naturfotografen. Kaum eine andere Region bietet so gute Chancen, den legendĂ€ren Schwarzen Leoparden (Black Panther) in freier Wildbahn zu beobachten und zu fotografieren. Durch die langjĂ€hrige Erfahrung unserer lokalen Guides und die intensive Zusammenarbeit mit den Rangern vor Ort erhöhen sich die Chancen erheblich, dieses auĂergewöhnliche Tier aufzuspĂŒren.
Der Schwarze Leopard ist keine eigene Art, sondern eine melanistische Farbvariante des Afrikanischen Leoparden (Panthera pardus pardus). Seine dunkle FellfĂ€rbung wird durch eine genetische Mutation verursacht. Je nach Lichteinfall sind die charakteristischen Rosetten des Leoparden dennoch deutlich zu erkennen. Weltweit sind bestĂ€tigte Sichtungen freilebender Schwarzer Leoparden Ă€uĂerst selten â Laikipia zĂ€hlt zu den wenigen Regionen, in denen sie regelmĂ€Ăig beobachtet werden können. FĂŒr viele Naturfotografen gilt eine Begegnung mit diesem faszinierenden GroĂkatzen als eines der gröĂten Highlights einer Afrika-Safari.
Neben dem Schwarzen Leoparden konzentrieren wir uns wĂ€hrend unserer Pirschfahrten auf weitere beeindruckende Raubtiere. Besonders die Afrikanischen Wildhunde (Lycaon pictus) gehören zu den spannendsten Motiven der Region. Als hochsoziale JĂ€ger leben sie in eng verbundenen Rudeln und erreichen bei ihren koordinierten Jagden eine der höchsten Erfolgsquoten aller afrikanischen Beutegreifer. ErgĂ€nzt wird die Artenvielfalt durch Löwen, Geparden, TĂŒpfelhyĂ€nen sowie mit etwas GlĂŒck auch Schakale und Karakale.
Doch Laikipia ist weit mehr als ein Paradies fĂŒr Raubtierliebhaber. Die abwechslungsreiche Landschaft aus Akaziensavannen, felsigen Granitkuppen, TrockenflĂŒssen und offenen Graslandschaften bietet ideale LebensrĂ€ume fĂŒr zahlreiche seltene Tierarten. Hier leben unter anderem das stark gefĂ€hrdete Grevy-Zebra mit seinen schmalen Streifen und den groĂen runden Ohren sowie die auĂergewöhnliche Gerenuk-Antilope. Diese auch als Giraffengazelle bekannte Art besitzt einen ungewöhnlich langen Hals und kann sich auf die Hinterbeine stellen, um BlĂ€tter in den Baumkronen zu erreichen â eine Anpassung, die unter afrikanischen Antilopen nahezu einzigartig ist.
Auch Elefanten, Netzgiraffen, Elenantilopen, Impalas, Wasserböcke, Warzenschweine, Paviane sowie zahlreiche Vogelarten sorgen dafĂŒr, dass jede Pirschfahrt neue fotografische Möglichkeiten bietet. Dank des weichen Morgen- und Abendlichts sowie der oft spektakulĂ€ren Landschaft entstehen ideale Bedingungen fĂŒr eindrucksvolle Wildlife-Aufnahmen.
Ein besonderes Highlight unseres Aufenthalts ist zudem die Möglichkeit, das Nighthide unserer Unterkunft zu besuchen. Dieses speziell eingerichtete Beobachtungs- und Fotohide befindet sich an einer beleuchteten Wasserstelle, die nach Einbruch der Dunkelheit zahlreiche Wildtiere anzieht. Mit etwas Geduld lassen sich hier Elefanten, Zebras, HyĂ€nen, Ginsterkatzen, Schakale oder sogar Leoparden aus nĂ€chster NĂ€he beobachten und fotografieren. FĂŒr Wildlife-Fotografen bietet das Nighthide eine seltene Gelegenheit, das Verhalten nachtaktiver Tiere unter kontrollierten Bedingungen festzuhalten und die Safari um eine völlig neue Perspektive zu erweitern.
Jede Pirschfahrt in Laikipia verlĂ€uft anders. Genau diese Unvorhersehbarkeit macht den besonderen Reiz dieser Region aus. Wer auf der Suche nach auĂergewöhnlichen Tierbeobachtungen, seltenen Wildtieren und einzigartigen Fotomöglichkeiten ist, findet hier eines der faszinierendsten Safari-Ziele Kenias.
28.05.2027 â RĂŒckfahrt nach Nairobi
Entspanntes FrĂŒhstĂŒck, anschlieĂend RĂŒckfahrt nach Nairobi und RĂŒckflug.
Details
Preis:
6.900,- ⏠pro Gast
Einzelzimmer-Zuschlag: Auf Anfrage
Reiseleitung
Robert WĂ€lter, deutscher Wildlife-Fotograf
Ole, einer der renommiertesten Maasai-Fotoguides Kenias
Inklusive Leistungen:
Transfers Flughafen Nairobi â Unterkunft
1 Nacht Kazuri Camp Nairobi (ĂF)
7 NĂ€chte Rhino Watch Safari Lodge (VP)
5 NĂ€chte Ewaso Elephant Crossing Camp (VP)
4 Tage Leopard Tracking Wild Dog Tracking Day
Wasser wÀhrend der Safari-Tage
13 Tage Safari-Fotofahrzeug (max. 4 Fotografen pro Fahrzeug)
Deutsch- und Englischsprachige fotografische Reiseleitung
Park- und EintrittsgebĂŒhren lt. Programm
Nicht enthalten:
Internationale FlĂŒge ab/bis Nairobi
Nicht o.g. Verpflegung und GetrÀnke
Reiseversicherung
Giza â Kenias berĂŒhmte Schwarze Leopardin
Giza ist ohne Zweifel eine der bekanntesten Leoparden Afrikas. Die auĂergewöhnliche Leopardin lebt in der Laikipia-Region im Norden Kenias und hat durch ihre seltene schwarze FellfĂ€rbung internationale Bekanntheit erlangt. FĂŒr Naturfotografen und Wildtierliebhaber gehört eine Begegnung mit ihr zu den eindrucksvollsten Tierbeobachtungen, die Afrika zu bieten hat.
Was ist Melanismus?
Gizas dunkles Erscheinungsbild wird durch einen seltenen genetischen Zustand verursacht, der als Melanismus bezeichnet wird. Dabei produziert der Körper ĂŒberdurchschnittlich viel Melanin, das dunkle Pigment, welches fĂŒr die FĂ€rbung von Haut, Haaren und Fell verantwortlich ist.
Schwarze Leoparden werden hĂ€ufig als âBlack Panthersâ bezeichnet. TatsĂ€chlich handelt es sich dabei jedoch nicht um eine eigene Art, sondern um gewöhnliche Leoparden, die diese besondere genetische Eigenschaft tragen.
Entgegen der weit verbreiteten Annahme sind die typischen Leopardenrosetten nicht verschwunden. Bei gutem Licht lassen sich die charakteristischen Muster auch auf dem dunklen Fell deutlich erkennen.
Die Genetik hinter dem Schwarzen Leoparden
Melanismus wird bei Leoparden durch ein rezessives Gen verursacht. Das bedeutet, dass beide Elternteile das entsprechende Gen weitergeben mĂŒssen, damit ein Jungtier die schwarze FellfĂ€rbung entwickelt.
Gizas Nachkommen tragen ebenfalls das Melanismus-Gen. Sie zeigen jedoch die normale Fellzeichnung eines Leoparden, da sie das Gen nur von einem Elternteil geerbt haben. Diese Tiere werden als TrĂ€ger bezeichnet und können die genetische Eigenschaft an zukĂŒnftige Generationen weitergeben.
Eine Ikone der Laikipia-Region
Die Beobachtung von Giza zĂ€hlt heute zu den auĂergewöhnlichsten Wildtiererlebnissen Afrikas. Ihre Geschichte hat weltweit Aufmerksamkeit erregt und die Laikipia-Region zu einem der begehrtesten Reiseziele fĂŒr Leoparden- und Wildtierfotografie gemacht.
Mit etwas GlĂŒck lĂ€sst sich Giza wĂ€hrend Pirschfahrten beobachten â sei es auf einem Felsen ruhend, durch das Buschland streifend oder im goldenen Morgenlicht auf der Suche nach Beute. Jede Begegnung mit dieser auĂergewöhnlichen Leopardin ist einzigartig und bietet unvergessliche fotografische Möglichkeiten.
Wer Laikipia besucht, erlebt nicht nur die Chance auf die Sichtung eines Schwarzen Leoparden, sondern auch eine der artenreichsten und exklusivsten Wildtierregionen Kenias.
Warum diese Reise?
Warum diese Kenia-Fotoreise ohne Masai Mara und Amboseli auskommt
Wenn man an eine Safari in Kenia denkt, fallen meist sofort die Namen Masai Mara und Amboseli. Beide Nationalparks sind weltberĂŒhmt und zweifellos beeindruckende Reiseziele. Trotzdem habe ich mich bewusst dagegen entschieden, sie in diese Fotoreise aufzunehmen.
Der Grund dafĂŒr ist einfach: Ich möchte meinen GĂ€sten nicht die bekanntesten Orte zeigen, sondern die besten Bedingungen fĂŒr intensive Tierbeobachtungen und auĂergewöhnliche Wildlife-Fotografie bieten.
Seit vielen Jahren reise ich regelmĂ€Ăig durch Kenia und beobachte, wie sich einige der berĂŒhmtesten Nationalparks verĂ€ndern. Besonders in der Masai Mara und im Amboseli Nationalpark nimmt der Besucherdruck stetig zu. FĂŒr klassische Safaris mag das oft kein Problem sein. FĂŒr Fotografen, die Zeit, Ruhe und besondere Momente suchen, sieht die Situation jedoch anders aus.
Warum ich die Masai Mara im Mai meide
Die Masai Mara gehört zu den spektakulÀrsten Wildtiergebieten Afrikas. Im Mai ist sie aus fotografischer Sicht jedoch nicht in ihrer besten Form.
Zu dieser Jahreszeit steht das Gras oft sehr hoch. Raubkatzen wie Löwen, Leoparden und Geparden sind deutlich schwieriger zu entdecken und verschwinden hÀufig bereits nach wenigen Metern im Bewuchs. Dadurch werden freie Sichtlinien und hochwertige Aufnahmen deutlich seltener.
Hinzu kommt die hohe Anzahl an Fahrzeugen. Selbst auĂerhalb der Hochsaison sammeln sich hĂ€ufig zahlreiche Safari-Fahrzeuge an einzelnen Sichtungen. Gerade bei seltenen oder besonders fotogenen Tieren entsteht dadurch oft eine Situation, die weder fĂŒr die Tiere noch fĂŒr Fotografen ideal ist.
WĂ€hrend meiner Reise im Mai 2026 durfte ich mit meinen GĂ€sten einen Geparden ĂŒber lĂ€ngere Zeit völlig ungestört beobachten und fotografieren. Am folgenden Tag wurde mir berichtet, dass sich an derselben Katze zeitweise rund 80 Fahrzeuge versammelt hatten. Solche Erlebnisse sind lĂ€ngst keine Ausnahme mehr.
Ich möchte jedoch nicht mit dutzenden Fahrzeugen um die beste Position konkurrieren. Ich möchte Zeit haben, Verhalten zu beobachten, Licht zu nutzen und gemeinsam besondere Momente in der Natur zu erleben.
Warum ich auf den Amboseli Nationalpark verzichte
Der Amboseli Nationalpark ist berĂŒhmt fĂŒr seine gewaltigen Elefantenherden vor dem Kilimandscharo. Die ikonischen Bilder, die dort entstehen können, sind zurecht weltbekannt.
Gleichzeitig gehört Amboseli zu den meistbesuchten Nationalparks Kenias. Viele Fahrzeuge konzentrieren sich auf dieselben Bereiche, dieselben Tiere und dieselben Fotomotive. FĂŒr Fotografen bedeutet das oft wenig FlexibilitĂ€t und nur kurze Zeitfenster fĂŒr hochwertige Aufnahmen.
Anstatt viele Stunden auf den StraĂen zwischen den bekannten Parks zu verbringen, konzentriere ich mich lieber auf Regionen, in denen die Tierbeobachtung im Mittelpunkt steht und nicht der nĂ€chste Programmpunkt.
Warum ich mich fĂŒr Solio, Ol Pejeta und Laikipia entschieden habe
Diese Reise wurde gezielt fĂŒr Naturfotografen und Safari-Liebhaber entwickelt, die Kenia intensiver erleben möchten.
Rund um die Rhino Watch Safari Lodge bieten das Solio Game Reserve und die Ol Pejeta Conservancy einige der besten Möglichkeiten in ganz Afrika, Nashörner zu fotografieren. Nirgendwo sonst in Kenia sind die Chancen auf Begegnungen mit Breitmaul- und Spitzmaulnashörnern so gut wie hier.
Der zweite Schwerpunkt der Reise liegt in Laikipia. Diese Region gehört fĂŒr mich zu den faszinierendsten Wildtiergebieten Ostafrikas. Hier verbringen wir mehrere Tage auf der Suche nach dem berĂŒhmten Schwarzen Leoparden, Afrikanischen Wildhunden, Löwen und anderen seltenen Tierarten.
Das Besondere dabei ist nicht nur die Tierwelt, sondern die Art, wie man sie erleben kann. Weniger Fahrzeuge, mehr FlexibilitĂ€t, lĂ€ngere Beobachtungen und deutlich bessere Möglichkeiten fĂŒr hochwertige Tierfotografie.
Genau deshalb habe ich diese Reise so geplant. Nicht nach den bekanntesten Namen auf der Landkarte, sondern nach den Orten, die im Mai die besten Chancen auf intensive Tierbeobachtungen, auĂergewöhnliche Fotomöglichkeiten und unvergessliche Naturerlebnisse bieten.
FAQ: Fotoreise zum schwarzen Leoparden in Laikipia
Wie hoch ist die Chance einen Schwarzen Leoparden zu sehen?
In Laikipia sind die Chancen sehr hoch, dennoch ist es eine Nadel im Heuhaufen. Unser erfahrenes Guide-Team vor Ort kennen GizaŽs Region perfekt und erhöhen unsere Chancen extrem. Meiner Erfahrung nach muss man viel Zeit und Geduld mitbringen um diese wundervollen Tiere zu beobachten.
Wo kann man einen Schwarzen Leoparden sehen?
In der Laikipia Conservancy im Zentrum von Kenia gibt es die besten Chancen diese scheuen Tiere zu beobachten.
Wann ist die beste Reisezeit?
Im Mai ist Nebensaison in Kenia, dadurch können wir intensivere Tierbegegnungen erwarten ohne den Trubel der anderen Touristen.
Welche Kamera sollte ich mitnehmen?
Jede Kamera mit einem leisen Auslöser ist auf Safari empfehlenswert, wenn du eine Kamera hast mit Tieraugenfokus kann dir das bei schwarzen Leoparden durch den hohen Kontrast helfen, auĂer Giza steht im Gegenlicht, dann wird es fĂŒr die neuen Kameras schwieriger.
Welche Brennweite eignet sich?
Der Lebensraum von Giza ist mit einem teilweise dichten BĂŒschen bedeckt, ich bin bisher mit dem Nikon Z 70-200mm F2.8 VR S am besten zurecht gekommen, Situationen kommen schnell und unberechenbar. Aber auch ein 100-300 F2.8 halte ich fĂŒr eine perfekte Linse. Schau gerne mal auf meiner SAQ Seite rein unter Was ist in meinem Kamera Rucksack?
Ist die Reise auch fĂŒr AnfĂ€nger geeignet?
Dies ist eher keine Reise fĂŒr Safari-AnfĂ€nger, man sollte mit den Tieren ein wenig vertraut sein und bereits mal Bilder gemacht haben. Der Fokus bei dieser Reise liegt wirklich auch den âbesonderenâ Momenten. Gerne können wir vorher eine Safari zusammen unternehmen.
Wie viele Teilnehmer gibt es?
Pro Fahrzeug sind maximal 4 Teilnehmer. Ich plane mit einem maximal 2 Fahrzeugen, also maximal 8 Personen.
Gibt es Schwarze Leoparden in Kenia?
Ja, vor allem in der Region des Aberdare Nationalpark und in der Laikipia Conservancy gibt es einige Sichtungen zu Schwarzen Leoparden.
Du möchtest mehr ĂŒber Leoparden und Giza erfahren? Dann schau in meinem Blog vorbei: